Der Vinschgau Radweg

Der Vinschgau Radweg ist ein Teilstück auf dem Radweg Via Claudia Augusta und dem Etschradweg. Sein Verlauf vom Reschenpass führt den Radreisenden durch die faszinierende Landschaft Südtirols bis nach Meran. Ausgangspunkt der 80 Kilometer langen Strecke ist das Örtchen Reschen, das im Norden des Reschensees liegt. Berühmt ist der Stausee aufgrund eines Kirchturms, der einst zum Ort Graun gehörte. Seit der Flutung ragt er aus dem Wasser. Viele Radtouristen nutzen daher den Vinschgau Radweg auf der linken Seite des Reschensees, um sich diesen Höhepunkt und die Aussicht auf das Ortlermassiv nicht entgehen zu lassen.

Für eine Radreise auf dem Vinschgau Radweg sind die Monate März bis September empfehlenswert. Bis zum Ziel im Kurort Meran müssen viele Höhenmeter überwunden werden. Der steilste Abschnitt weist ein Gefälle von 22 Prozent auf, so dass sich die Tour vor allem für Biker mit Konditionsstärke eignet. Fast die gesamte Strecke auf dem Vinschgau Radweg ist asphaltiert und beschildert. Als Markierung dient ein grünes Fahrrad auf weißem Grund. Nach dem Kirchturm von Alt-Graun im Reschensee führt der Weg über Prad am Stilfser Joch nach Laas. Bis Meran folgen noch Schlanders, Latsch und Naturns.

In Burgeis sollten Radreisende nicht das Benediktinerkloster Marienberg in 1340 Metern Höhe verpassen. Nach dem mittelalterlichen Glurns mit seinen verwinkelten Gassen beginnen die Apfelplantagen, die neben den Marillenbäumen die Täler in Südtirol prägen. Vor allem zur Apfelblüte ist der Vinschgau Radweg eine Attraktion. In Kastelbell-Tschars bietet sich ein Besuch von Schloss Kastelbell und der Burg Juval an. Im mediterranen Klima von Meran können die Radurlauber an den Promenaden bummeln, die Therme genießen oder in den einzigartigen Gärten von Schloss Trautmansdorff verweilen. Nicht umsonst gehört der Vinschgau Radweg zu den schönsten Radreisewegen in Europa.

Die Vinschgau Radtour:

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